Weisskopf Partner GmbH

Solarstrom optimal genutzt

PV-Anlage und Energiemanagement bei einem Einfamilienhaus

Eine rund hundertjährige Scheune und das angrenzende Bauernhaus in Künten wurden unter Bewahrung des äusseren Erscheinungsbilds umfassend zu einem Einfamilienhaus umgebaut. Eine optisch passend in das Dach integrierte Photovoltaik-Anlage produziert jährlich 25'000 kWh Solarstrom, welcher dank Energiemanagement optimal genutzt wird. Die Wärmeerzeugung und die Photovoltaik samt Energiemanagementsystem wurden von Weisskopf Partner GmbH geplant.

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Solarmanager

Systemintegration für bessere Wirtschaftlichkeit und Entlastung des Stromnetzes

Aufgrund tiefer und sinkender Einspeisevergütung für PV-Stromüberschüsse wird der gezielte Eigenverbrauch des produzierten Solarstroms noch wichtiger als er ohnehin schon war. Ein sinnvoll gestalteter Eigenverbrauchsverlauf, der zudem Spitzen bei der Einspeisung vermindert oder verhindert, entlastet zusätzlich die Stromnetze.

Das Energiemanagement als Jongleur

Ein Energiemanagementsystem (EMS) überwacht und steuert die unterschiedlichen Energieflüsse in einem definierten System, hier dem Einfamilienhaus. So werden Stromüberschüsse, die ansteuerbaren Stromverbraucher und deren Bedarf optimal aufeinander abgestimmt. Beim Objekt in Künten jongliert das Energiemanagementsystem die nachfolgenden Verbraucher:

 

  • Warmwasser:
    bei Solarstromüberschuss wird die Warmwassererzeugung durch die Erdsonden-Wärmepumpe ausgelöst, sofern die Solltemperatur im Warmwasserspeicher einen gewissen Schwellenwert unterschreitet. Dieser Schwellenwert für die solare Warmwassererzeugung ist deutlich höher als der Default-Schwellenwert, womit der Speicher bei Sonnenschein geladen wird.
  • Heizung:
    wenn kein Warmwasser geladen werden kann und Stromüberschuss besteht, wird in der Heizperiode die Vorlauftemperatur für die Bodenheizung überhöht. Damit speichert der Boden Wärme, die nach Sonnenuntergang für eine gewisse Dauer in den Abend oder in die Nacht hinein überbrückt.
  • Elektro-Auto:
    hängt auch das Elektroauto an der Ladestation, wird dieses nach gewählter Einstellung geladen: nur mit verbleibendem Solarüberschuss, primär mit Solarüberschuss aber einer zwingenden minimalen Leistung, oder ohne Rücksicht auf die Überschuss-Situation. Bezüglich Ladung von Autos kann nicht in jedem Fall auf vorhandene Solarüberschüsse Rücksicht genommen werden.
  • Stationäre Batterie:
    mit den verbleibenden Überschüssen wird die stationäre Batterie geladen. Somit steht Solarstrom auch am Abend und in der Nacht zur Verfügung.

 

Erst nach Bedienung dieser Verbraucher muss überschüssiger Solarstrom ins Netz eingespeist werden.​​​​

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Leistungsumfang Weisskopf Partner GmbH

  • Planung und Konzept, Auswahl der Komponenten und Prüfung deren Kompatibilität mit dem EMS

  • Ausschreibung, Offertbewertung und Vergabe

  • Bauherrenvertretung und Umsetzungsbegleitung

  • Inbetriebnahme und Funktionskontrolle

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Kennwerte und Eckdaten

  • Leistung Photovoltaik-Anlage: 26 kWp
  • Thermische Leistung Erdsonden-Wärmepumpe: 20 kW
  • Kapazität stationäre Batterie: 22 kWh
  • Kapazität Elektroauto: 77 kWh
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Zeitraum

2024 - 2025

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Auftraggeber

Private Bauherrschaft

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Projektteam

Michael Arm

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